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Die Fährlinie

Um Wege und Fahrtzeiten der Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion Hamburg zu verkürzen, ist die geplante Pkw-Fährverbindung ein gewichtiger Faktor und Teil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Pendlerinnen und Pendlern aus dem westlichen Teil Hamburgs, dem Südosten Schleswig-Holsteins sowie aus dem nördlichen Niedersachsen wird es erheblich leichter gemacht, die natürliche Grenze der Elbe zu überwinden, manche Fahrt durch das Nadelöhr Elbtunnel wird vermieden werden können. Profitieren werden zudem Touristen.




Auf südlicher Seite ist eine Anlegestelle am alten Anleger „Kirschenland“ geplant. Die bestehende Infrastruktur lässt sich mit überschaubarem Aufwand wiederherstellen beziehungsweise ertüchtigen. Es sind genügend Flächen für Parkraum und Abfertigungsgebäude vorhanden. Selbstverständlich werden alle Bauten so ausgeführt, dass die Deichsicherheit in keiner Weise beeinträchtigt wird. Die Anbindung erfolgt über die Kreisstraße zur Bundesstraße 73 und zu der geplanten A 26.

Auf nördlicher Seite ergibt sich auf dem Gelände des in der Revitalisierung befindlichen BusinessPark Elbufer eine nahezu optimale Situation. Der ehemalige Öl-Hafen der rückgebauten Raffinerie bietet sehr gute Vorbedingungen für eine sichere Be- und Entladung sowie in direkter Nähe ausreichend Platz für die Erstellung von Warte- und Parkflächen, so dass die Beeinträchtigungen über das unmittelbare Hafenareal hinaus nicht zu erwarten sind. Die Anbindung erfolgt über die Industriestraße zur Bundesstraße 431.

Die neue Fähre wird flankiert durch ein bislang nie da gewesenes Informations- und Buchungssystem, das Autofahrern sowohl zeitlich wie räumlich eine langfristige Planungssicherheit bietet. Das Unternehmen Cisco-Systems steht bereit, um hier ein Pilotprojekt zur intelligenten Lenkung der Verkehre zu initialisieren. Schon weit vor den Anlegestationen werden Autofahrer unter anderem über Apps, soziale Medien, elektronische Hinweistafeln sowie per Verkehrsfunk die Wartezeiten und Frequentierung der Fähre erfahren können, so dass sie entscheiden können, ob eventuell eine Alternativ-Route lohnenswert ist.